Segeltörn 2023: Abwechslungsreiche Inselwelt Kroatien

Wunderschön. Eindrucksvoll. Intensiv. Ereignisreich. Keines dieser Adjektive beschreibt im Einzelnen den August-Segeltörn in der kroatischen Adria von Trogir nach Zadar. Es war einfach großartig!!

Nach einem kurzen Flug von Wien nach Split und der Taxifahrt nach Trogir zur Marina Baotić, ging es sofort auf unser Boot, einer Lagoon 440, für die nächsten 15 Tage (vom 16. bis 31. August). Mit dem Bunkern der Lebensmittel, sich Einrichten, den Törnplan erstellen, mit dem Taxiboot abends nach Trogir und zielgerichtet das Restaurant Alka für Oktopus Salat, Schinkenteller und Cevapcici aufsuchen, ging der erste Tag von uns 4 Seglern:innen erfolgreich zu Ende.

Nach einem gemütlichen Frühstück in der Marina hieß es bei 32 Grad und klarer Sicht (Wind W 8-10 Knoten, nachmittags W 20 Knoten), Leinen los für den ersten Stopp an der Südwestseite der Insel Čiovo. Wir ankerten exakt an der Stelle, wo ich im vergangenen Oktober einen Teil meiner FB2-Praxiswoche absolvierte. Sofort nach dem Festmachen wurden mehrere Runden um das Boot geschwommen, was in Folge vor jedem Auslaufen und sofort nach Ankunft immer geschah. Es folgte der erste Spielenachmittag mit dem spannenden Hirn-Jogging-Spiel Rummikub. Ein Besuch im Restaurant Duga mit gegrillten und frittierten Calamari, T-Bone Steak, köstlichem Gemüse, Palatschinken, Rosé und Rotwein (Dingac) mit Sonnenuntergang von der Terrasse vollendete den ersten Seetag.

Trauminsel Brač

Am Freitag ging es nach Brač. Unterwegs hatten wir das Vergnügen einer Gruppe von sechs Delfinen lange zuzuschauen. Am besten bekannt ist die Insel für ihren weißen, bei Windsurfern beliebten Kiesstrand Zlatni Rat (Goldenes Horn). Auf unserer Route nach Korčula, um Bekannte eines Mitseglers zu treffen, verweilten wir an der NW-Seite von Brač in der Uvala Borak und vertrieben uns die Zeit mit Schwimmen und Kochen. Diesmal gab es Spaghetti.

Bekannt ist Brač auch für sein Eremitenkloster in Bol, etlichen Weinbars und Weingütern wie etwa von Sasa und Magdalena Senjikovic (15 min entfernt von Milna, Sutivan und Supetar) oder dem Weingut Stina (Hauptpromenade Bol). Kroatien hat cirka 130 Rebsorten von Winzern wie Anton Kovac (Weingut Putalj, Kaštel Sućurac) oder die Weingüter Tomić, Dubokovic (in Jelsa) und Plenkovic (Zlatan Otok) auf Hvar.

Welch schönes Ambiente

Um die Altstadt von Sutivan zu besuchen, nahmen wir das Dinghi, legten an der Kaimauer des kleinen Hafens an und gingen auf Besichtigungstour des Heritage Hotel Lemongarden, eine wahrlich extravagante Location. Ein phantastisch gestaltetes Hotel, stylische Suiten, mit einem prachtvollen Garten mit zahlreichen blühenden Pflanzen und einem großartig eingebetteten Swimmingpool. Ein köstliches Frühstück mit Skipperin Merit Einwaller direkt an der Hafenkaimauer und ein Abstecher in der angrenzenden Gelateria Rosa rundeten den vergnüglichen Vormittag ab, um mit dem Dinghi zurück zu unserem 44 Fuß Katamaran zu brausen. Der Folder des Hotels besagt „Ein Erlebnis für alle Sinne“ – wie wahr!

Mittags nahmen wir die Durchfahrt Šolta/Brač und nahmen Kurs nach Korčula. Der Wind frischte auf und die Segel wurden gesetzt (ca 40 Seemeilen, Wind W/NW 15-18 Knoten, zwischen 5 und 8 Knoten Fahrtgeschwindigkeit, wo wir nach einer langen Fahrt bei Vela Luka in der Bucht Gradina nach einem schnellen Manöver an der Boje lagen. Einige Blitze waren in der Entfernung zu sehen, vom Gewitter blieben wir aber verschont.

Idyllische Insel Korčula

Im Juli und August sind in Kroatien normalerweise das Meer und die Buchten überfüllt. Nicht dieses Mal. Überall, wo wir waren, erstaunte uns die Tatsache, dass nicht allzu viele Boote unterwegs waren, streckenweise waren wir oft sogar allein.

Um rechtzeitig zu Mittag in Luka Banja zu sein, starteten wir von der Uvala Gradina an der Westküste von Korčula bereits um 7.44 Uhr. Nach vier Stunden Fahrt, rund 25,6 Seemeilen später mit Wind auf die Nase, vorbei an Olivenhainen, schönen Steinplatten am Küstenrand, an Pelješac auf der Backbord Seite mit dem großartigen Restaurant „Estravaganza“ in einer sehr kleinen Bucht und der Besichtigung der Bucht Kneža, erreichten wir Banja und trafen kurze Zeit später ein, um den Nachmittag mit den Bekannten in einem Gasthaus zu verbringen. Die Überraschung war enorm. Schon der Weg zum Restaurant verlief kurvig steil bergan durch die hinter Korčula-Stadt gelegene Bewaldung auf die andere Seite der Insel, wo sich uns ein traumhafter Blick auf das Meer offenbarte. Das Landgasthaus SMRC mit eigenem Anbau von Gemüse und Obst ist ein absoluter Geheimtipp. Vorspeisen, Salate, Hauptspeisen und Desserts türmten sich auf den Tischen – jedes Gericht war ein Gedicht.

Kultur und Kulinarik in Korčula

An der Osthälfte der 47 km langen Insel liegt die gleichnamige Stadt Korčula, ein Juwel unter den Städten in der Adria. Von Žrnovska Banja war es nur eine kurze Fahrt zu Gemüsemarkt, Fischgeschäft, Bäckerei und Weinhandlung. Die Besichtigung der mittelalterlichen Altstadt mit den engen Gassen, der Treppe beim alten Stadttor, der Kathedrale Sveti Marko, den Überresten der Stadtmauer, den vielen, kleinen Lokalen und besonders die Aussicht vom Veliki-Revelin-Turm, dem kleinen und den großen Fürstenturm und dem Kanavelič Turm sind eindrucksvoll.

Nachdem auch die Vorräte aufgefüllt waren, verließen wir Banja und schlugen die kurze Strecke zur Uvala Kneža ein, einer wunderschönen Bucht mit dem entzückenden Restaurant Dalmatino. Der Wind hatte sich gedreht und wieder bekamen wir ihn auf die Nase, fischten unterwegs eine treibende Plastikplane, die sich um unsere Steuerbord-Schraube gewickelt hatte, aus dem Meer. Das ausgiebige Schwimmen in der Bucht war wie in der Karibik. Wir verspeisten einen köstlichen Lunch wie auch ein köstliches Dinner frisch aus der eigenen Kombüse (diesmal Fisch) und ließen den Abend mit französischer Musik ausklingen.

Auf nach Hvar

Die Strecke von cirka 30 Seemeilen verursachte einen frühen Beginn, diesmal mit Pelješac auf der Steuerbord Seite und vorbei an Šćedro und dem Anwesen Dubovica auf Hvar. Es war absolut windstill und von der Möglichkeit die Segel zu setzen, waren wir meilenweit entfernt. Mit starker Motorleistung und durchschnittlichen 6,5 bis 7 Knoten wurde nach ca. fünf Stunden die Pakleni Otoci (oder Paklinski otoci, die Hölleninsel) und konkret Sveti Klement auf der Südwestküste vor Hvar erreicht. Beim Vorbeifahren konnte ich mir den ersten Eindruck der pulsierenden, etwas überfüllten Stadt Hvar machen. Wie Ameisen fuhren Boote und Schiffe vom oder zum Hafen, wo davor gut sichtbar das neue Cruise Ship Emerald Sakara vor Anker lag.

Das Restaurant Fisherman‘s House auf Sveti Klement war eine Empfehlung und Überraschung pur. Eine verwunschene Anlage mit allerlei Finessen. Jeder Tisch hatte ein besonderes Plätzchen unter Bäumen oder war auf der kleinen Terrasse hübsch gedeckt. Das Haus ist bekannt für seine Fisch Spezialitäten auf dalmatinische Art in Kombination der Nouvelle Cuisine. Die Präsentation der Gerichte und das Dinner waren köstlich.

Pulsierendes Hvar

Mittwoch, 23.8., wir waren nun schon eine Woche unterwegs und es verging kein Tag ohne eine interessante Besichtigung oder spannende Begebenheiten. Bereits bei der Einfahrt zum Hafen vorbei am alten Seebad zum überfüllten Becken mit Jachten und Fischerbooten, gab es viel zu entdecken. Hvar hat einen sehr schönen, alten Stadtkern. Über der Stadt thront die Festung Španjola, eine iIllyrische Verteidigungsanlage und spätantike byzantinische Befestigung (1282 unter venezianischer Regierung begonnen, 1551 fertiggestellt, dazwischen auch von spanischen Ingenieuren gebaut und unter der österreichischen Herrschaft als Kaserne verwendet). Der zum Wasser offene Stadtplatz Pjaca ist das Zentrum, an dem bedeutende Gebäude angrenzen. Das Arsenal war einst eine Werfthalle, dann das erste öffentliche Theater auf dem Balkan. Der Hafenkai zeigt sich hauptsächlich aus Marmor. Sehr schön sind Loggia und Glockenturm. Außergewöhnlich ist das älteste Hotel der Insel, das Hotel Palace Elisabeth, umgeben von Gebäuden in der Gotik und Renaissance Stil.

Auch dieser schöne Ausflug ging leider viel zu schnell zu Ende und wir wählten als nächsten Stopp Drvenik Mali, vorbei an Veli Drvenik (mit der supersüßen, kleinen Bucht – Uvala Pernatica – mit türkisblauem Wasser), und ankerten in der Bucht Uvala Vela Rina. Auch hier lud blaues Wasser sofort zum Schwimmen ein. Kurz unterbrochen von mehreren Bauernschnapsern, komplettiert von Spaghetti Carbonara bzw. Spaghetti mit Shrimps plus Palatschinken als Nachtisch. Yummy!

Türkises Wasser bei Kakan

Der nächste Vormittag (Donnerstag, 24.8.) war nach dem täglichen Schwimm“Training“ auf dem Weg nach Kakan (an Kaprije angrenzend, mit Pinienwäldern und Olivenhainen bewaldet) der Erkundung mehrerer Buchten und Orte gewidmet. Es zeigten sich nette Orte wie Stari Trogir, moderne Häuser mit breiten Glasfronten und schönen Steinterrassen säumten den Landstrich entlang des Meeres, Uvala Milinje oder der Ort Zaglavice. Ein sehr netter, beschaulicher Teil Dalmatiens tat sich auf.  Wieder gab es wenig Wind bzw. aus der falschen Richtung. Wir fuhren vorbei an der Leuchtturminsel Mulo und konnten die Segel setzen und sind am Zielort Kakan nach einem kurzen Verholmanöver in der ersten Reihe an einer Boje vor Otok Borovnjak Veli gelegen. Inmitten von superschönem, türkisen Wasser. Den Sonnenuntergang konnten wir mit Cocktails auf der Flybridge genießen und einen Tisch in der Babalu Bar mit sensationellen Gerichten – Oktopus Salat, Škampi buzara und dazu ein leichter Weißwein – ergattern. Noch besser geht fast nicht.

Inselgruppe Kornati

Am Freitag (25.8.) nach einem sehr gemütlichen Vormittag mit einem ausgiebigen Frühstück, machten wir uns auf den Weg von Kakan aus tiefer in die Kornaten, die größte und dichteste Inselgruppe in der kroatischen Adria, zu fahren. Von weitem wurde der Leuchtturm Blitvenica mit seinen 31 Metern und einer Tragweite von 24 Seemeilen sichtbar. Nach cirka einer Stunde um exakt 14.15 Uhr erreichten wir den Eingang zu den Kornaten. Vorbei an der unbewohnten Insel Kurba Vela, eine von cirka 90 Inseln und Felsriffen des Nationalparks. Der Katamaran glitt über das spiegelglatte Wasser dahin und ich wurde mehrmals informiert, dass eine derart spiegelglatte Wasseroberfläche in den Kornaten eine absolute Seltenheit ist. Die Atmosphäre war gewaltig. Beeindruckend, aber auch berührend und wunderschön. Unser erstes Ziel war auf der Insel Ravni  Žakan der Hafen vor der Konoba Žakan, dem angeblich schönsten und besten Restaurant in den Kornaten. Die mystische Atmosphäre verleitete uns aber zu keinem langen Aufenthalt und wir drangen noch tiefer in den Nationalpark vor. Speziell vorbeifahrend an der Felseninsel „Mana“, einer 70 Meter hohen Steilklippe mit Resten einer Kulisse für den 1959 gedrehten Film „Die Raubfischer von Hellas“ mit Maria Schell, Cliff Robertson und Cameron Mitchell. Der Aufstieg zu den gut erhaltenen Ruinen ist aufgrund rutschigen Gesteins nicht ganz einfach, der Ausblick über die Inselwelt belohnt enorm. Was mich besonders freute, war der Umstand, dass ich das Steuer übernehmen durfte und slalomähnlich zwischen einzelnen Inseln wieder Erfahrung im Fahren sammeln konnte. Schlussendlich ankerten wir zwischen der Insel Smokvenjak und Uvala Spinata. Der Tag endete mit ausgiebigem Schwimmen, herrlichem Couscous und einem mystischen Mondaufgang bei absoluter Windstille. Funkelndes Meeresleuchten begleitete unser nächtliches Bad.

Für die Kornaten hatten wir drei Tage eingeplant. Nach wie vor war es windstill, allerdings kündigte sich bereits der am nächsten Tag zu erwartende Starkwind an. Wir fuhren daher einige Buchten ab, um einen geeigneten Ankerplatz für die Nacht von Sonntag auf Montag zu entdecken. Von Samstag auf Sonntag wählten wir bei anhaltendem Schönwetter die Bucht bei Modri Bok, nächst einem Mini-Hafen mit einem urigen Lokal. Modri Bok war der geeignete einsame Ankerplatz für unser Grillen an Bord und kurz nach Sonnenuntergang glühten die Kohlen und ein herrlicher Duft nach gebratenen Steaks zog über die Bucht.

Der Sonntag (27.8.) Morgen begann mit einigen geschwommenen Runden ums Schiff, danach brausten Merit und ich mit dem Dinghi zur Rückseite der Steilklippe von Mana, wodurch ich zu den Ruinen hochsteigen konnte. Inzwischen hatte der Wind aufgefrischt, mit der spiegelglatten See war es leider vorbei und wir suchten uns einen neuen, windgeschützten Ankerplatz. Die Wahl fiel auf die Hafeneinfahrt von Vrulje. Das Anlegen an einer Boje war ziemlich herausfordernd und wurde mit Schlauchboot-Unterstützung geschafft. Unser Ankerplatz war für die Wetterverschlechterung prima gewählt. Einige Boote hatten die idente Idee, etliche Yachten rotteten sich an den Kaimauern des kleinen Hafens zusammen. Vrulje ist die größte Siedlung der Kornaten, mit zwei Lokalen und einigen Muring-Liegeplätzen. Für einen Lebensmittel-Einkauf suchten wir den kleinen „Market“ auf und erkundeten die Restaurants. Die Wahl fiel auf das Restaurant Robinson, speisten köstlich und „warteten“ auf den angekündigten, starken Wind.

Die Nacht verlief leicht schaukelig. Die vorgelagerten Inseln gegen Südosten waren ein guter Schutzschild gegen den starken Wind, der trotz allem mit 30-35 Knoten anwehte. Wir befanden uns nach wie vor in der Einfahrt von Vrulje an der Boje. Schwimmen fiel diesmal aus. Der Wind wechselte andauernd die Richtung und das Boot bewegte sich zu viel, als dass ich meine Runden ziehen wollte. Den Tag über und eine weitere Nacht zu bleiben, machte wenig Sinn und so verließen wir Vrulje und machten uns auf den Weg nach Telašćica, einem weiteren Naturpark im äußersten Süden von Dugi Otok.

Extrem schaukelig

Die Strecke (am Montag, 28.8.) zu unserem angepeilten Ankerplatz in der Uvala Mir verlief herausfordernd. Starker Wind und bis zu 50 Knoten Böen von Achtern waren anstrengend und erforderten äußerste Konzentration. Es schaukelte enorm und wenig überraschend trafen wir unterwegs kaum andere Boote. Der Hafen von Mir wird gerne auch von Tagesausflüglern angelaufen. Das einzige Restaurant ist neu renoviert. Eine Wanderung führt rund um den Salzsee zu einer Klippe. Nach einem schönen Morgen und dem Ausflug zum Salzsee hielten uns heftige Regengüsse mehrmals davon ab, den Anker zu lichten. Trotz regenverhangener Umgebung wollten wir den Rest der Inselwelt der Telašćica entdecken. Es war eine ganz besondere, mystische Stimmung, begleitet von starken Gerüchen der Pinien und etlichen Regengüssen, als wir langsam durch die Bucht glitten. Schemenhaft begegneten uns vereinzelt andere Schiffe, die dann wieder geisterhaft im dichten Regen verschwanden.

Das Verlassen des Nationalparks endete mit einer sehr engen Durchfahrt bei Poversa. Die Inselwelt ist anschließend wieder breiter auseinander und man kann bereits die Nordwest Seite von Žut, die zweitgrößte Insel der Kornaten, sichten. In der hübschen, privaten Uvala Pinizel donji war unser nächster Ankerplatz. Ein sehr idyllisches Fleckchen. Es war beinahe wieder windstill, die Ruhe und der Wassersport wurden nur von einigen Regengüssen unterbrochen.

An unserem letzten Seetag (Mittwoch, 30.8.) mussten wir zuerst die Südspitze von Pašman umfahren. Eine Insel mit der größten, grünen Fläche in Bezug auf die Gesamtfläche, mit schönen Sandstränden, Klöstern, Kirchen, spektakulären Aussichtspunkten und Orten wie Tkon, Kraj oder Pašman. Über die Ždrelac Brücke kann die Insel Ugljan erreicht werden. Dann ging es weiter nördlich, auf der Backbord Seite Pašman, auf der Steuerbord Seite Pakostane, Biograd, dem Luxus Chalet Svetia Katarina und Sukošan. Unterwegs erspähten wir zwei Delfine, die sehr lange vor einem Segelboot schwammen und es schien, als wenn sie Lotsen wären. Im Fährhafen von Zadar wurde noch getankt und dann mussten wir leider die letzten Seemeilen zum Pier in der Marina Dalmacija in Sukošan zurücklegen, wo wir den Abend in einer gemütlichen Pizzeria mit Blick auf die Pfarrkirche des Heiligen Kassians mit Muscheln, Goldbrasse und Landwein verbrachten.

Donnerstag, 31.8. Der Segeltörn in der kroatischen Inselwelt war zu Ende. Es wurde klar Schiff gemacht und dem Eigner das Boot geputzt und geschrubbt übergeben.

Resümee: Fünfzehn interessante, ereignisreiche Tage auf einem Katamaran. Eine großartige Skipperin. Nette Mitsegler. Schöne Buchten. Spannende Fahrten aufgrund von enormer Hitze, „falschem“ Wind, starken Böen und einem starken Gewitter. Viel geschwommen. Sehr gut gegessen. Schön war´s!

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